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Bronchitis bei einer Erkältung – was kann ich tun?

Bei einer Erkältung sind insbesondere die Atemwege gereizt. Zu ihnen zählen auch die Bronchien, die mit einer Schleimhaut versehen sind. Nisten sich hier Viren oder gar Bakterien ein, kommt es zu einer Entzündung, die als Bronchitis bekannt ist. Bei gesunden, körperlich nicht eingeschränkten Erwachsenen sollte die Bronchitis mit der Erkältung innerhalb von vierzehn Tagen vollständig abklingen. Somit entspricht die Krankheitsdauer ungefähr der Dauer einer Erkältung. Wie Sie die Heilung unterstützen können, erklären wir Ihnen in diesem Beitrag.

Schleimlösende Mittel bei Bronchitis

Durch die Entzündung der Bronchien bildet sich ein Schleim, der die Atemwege versperrt und Ihnen das Atmen erschwert. Ihr Körper versucht über den Hustenreiz, die Entzündung mit dem Schleim auszustossen. Sie husten vermehrt, zäher Schleim begleitet den Husten und Sie fühlen sich schlapp. Die Symptome könnten darauf hindeuten, dass Sie unter einer Bronchitis leiden. Husten Sie häufig, treten Brustschmerzen auf, da der gesamte Brustkorb durch den Hustenreflex belastet wird. Die Erkrankung kann nur abklingen, wenn der Schleim ausgestossen wird. Falls während der Nacht hustenreizstillende Medikamente aungewendet werden, sind schleimlösende Präparate Mittel der Wahl, um tagsüber den Schleim zu lösen. Die Hustensirups können pflanzliche oder synthetische Wirkstoffe enthalten. Pflanzliche Sirups mit Efeublättern, Thymian und/oder Süssholz erleichtern das Abhusten und eignen sich insbesondere bei einer leichten Bronchitis und für Kinder gut.

Bronchitis mit Hausmitteln lindern

Als Massgabe bei einer Bronchitis gilt, dass alle Mittel und Tricks nützlich sind, die den Schleim lösen und die Atmung erleichtern können. Daher sollten Sie nun besonders viel trinken. Kochen Sie sich frischen Salbei-, Kamillen- oder auch Pfefferminztee. Ebenfalls wirken Dampfbäder mit Eukalyptusextrakten. Sie lassen die Schleimhäute abschwellen, wodurch Sie freier durchatmen können. Gleichzeitig wirken die Extrakte beruhigend.

Wann Sie zum Arzt sollten

Wenn der Husten nach 7 Behandlungstagen nicht aufgehört hat oder nicht stark gedämpft ist oder falls er sich noch verschlimmert hat, muss die Behandlung vom Arzt überprüft werden. Ein Arztbesuch ist zudem in folgenden Fällen empfehlenswert:

  • zusätzliches, steigendes Fieber
  • schwere Atembeschwerden
  • rasselnde Atemgeräuschen
  • Schmerzen in der Lunge beim Atmen
  • häufige Erkrankung an Bronchitis