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Husten – was kann ich dagegen tun?

Husten ist der lästige Begleiter einer Erkältung. Nicht nur hindert Sie der Hustenreiz an einem erholsamen Schlaf, auch Ihr Partner oder Ihre Mitmenschen können durch den Husten belästigt werden. Dabei stellt der Husten in erster Linie ein Symptom dar, welchem Sie nicht hilflos gegenüberstehen. Wir erläutern nachfolgend, was Sie bei Husten tun können.

Die Art des Hustens entscheidet

Es gibt zwei Arten von Husten. Zum einen gibt es den trockenen Husten. Sie haben das beständige Gefühl, einen Fremdkörper in der Kehle zu spüren, und versuchen diesen durch das Husten zu lösen. Zum anderen gibt es den Husten mit Verschleimung, wobei von Bronchialhusten die Rede ist. Nun kann Ihr Atemgeräusch bereits leicht rasselnd klingen. Beim Abhusten stossen Sie Schleim mit aus. Bevor Sie den Husten mit Hausmitteln oder Medikamenten behandeln, sollten Sie die Art des Hustens kennen. Lassen Sie sich am besten von einer Fachperson beraten. Bei Bronchialhusten sind schleimlösende Medikamente angezeigt, damit sich der Schleim aus den Bronchien lösen und abgehustet werden kann. Sollte der Husten länger als zwei Wochen andauern, sollten Sie auch beim Atmen Schmerzen haben oder hohes Fieber entwickeln, dann sollten Sie die Erkrankung unbedingt von einem Arzt abklären lassen.

Behandeln Sie den Husten

Unabhängig von der Art des Hustens ist Trinken immer noch die beste Wahl. Die Flüssigkeit hält die Schleimhäute feucht, wodurch sich gerade trockener Husten lindern lässt. Bei Bronchialhusten hilft die Flüssigkeit beim Abtransportieren des Schleims. Gegen trockenen Reizhusten dürfen Sie durchaus hustenstillende Medikamente einsetzen. Diese basieren auf Wirkstoffen wie beispielsweise Dextromethorphan, Codein, Noscapin oder Butamirat und dämpfen den Hustenreiz. Auch Dampfbäder, Erkältungsbäder oder Kräutertees besitzen eine lindernde Wirkung. Bronchialhusten mit Auswurf hingegen darf nicht mit einem hustenstillenden Präparat behandelt werden. Es gilt vielmehr, die verschleimten Bronchien zu befreien und den Schleim möglichst rasch auszustossen. Schleimlösende Medikamente und Hustensäfte zum Beispiel mit Acetylcistein, Carbocistein oder auch mit Thymian, Efeu oder Primelwurzel sind empfehlenswert. Unterstützend können Sie mit Lutschpastillen, Tees oder auch Einreibungen gegen den Husten vorgehen.

Der Husten darf nicht länger als zwei Wochen andauern

Ein Erkältungshusten sollte nach zehn bis vierzehn Tagen abgeklungen sein. Verschlechtert sich das Krankheitsbild während dieser Zeit und leiden Sie unter Atembeschwerden, ist ein Arztbesuch ratsam. Auch bei länger andauernden Beschwerden ist eine medizinische Abklärung wichtig.