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Schnupfen – der lästige Begleiter einer Erkältung

Woran leiden Sie bei einer Erkältung besonders? Sind es nicht die verstopfte Nase und der Schnupfen, die Sie einschränken oder daran hindern gut ein- und durchzuschlafen? Das Gefühl, nicht mehr frei durch die Nase atmen zu können, ist mühsam. Dazu kommen meist ein Druckschmerz, der sich im Kopf ausbreitet und bald schon auf den Kiefer drückt, und die Atemnot als Symptome der Erkältung, die am meisten stören. Neben den Medikamenten stehen zahlreiche Hausmittel zur Verfügung, um die Beschwerden zu lindern.

Sanfte und natürliche Mittel gegen Schnupfen

Sanft gegen Schnupfen und auch über längere Zeit anwenden lassen sich Sprays oder Spülungen zum Beispiel mit hypertonischer Meerwasserlösung. Eine hypertonische Lösung hat einen osmotischen Effekt, der den Schleimhäuten Wasser entzieht und so sanft abschwellend wirkt. Die Mineralien und Spurenelemente im Meerwasser pflegen die irritierte Nasenschleimhaut. Sprays mit natürlichem Ectoin wirken entzündungslindernd und verbessern die natürliche Funktion der Nasenschleimhaut.

Ein heisses Erkältungsbad kann ebenfalls helfen, den Schnupfen abzuschwächen. Viren sind wärmeempfindlich. Wenn Sie mit einem Bad die Körpertemperatur leicht erhöhen, kann dies hilfreich sein im Kampf gegen die Krankheitserreger. Durch die im Badezusatz enthaltenen ätherischen Öle können die Schleimhäute in den Atemwegen abschwellen, sodass Sie besser atmen können. Einen ähnlichen Effekt, wenn auch nicht auf den ganzen Körper bezogen, können Inhalationsbäder haben. Diese führen Sie mit ätherischem Öl, speziellen Inhalationskapseln oder -brausetabletten durch, die Sie ins heisse Wasser geben. Inhalationen führen Sie am besten mit einem speziellen Gerät durch oder Sie können auch einfach eine Schüssel nehmen und ein Tuch über Kopf und Schüssel legen.

Auch das Einreiben mit Erkältungsmitteln, die ätherische Öle beinhalten, zeigt bei Schnupfen Wirkung. Alternativ können Sie übrigens zu japanischen oder chinesischen Heilölen greifen. Sie träufeln die Öle auf ein Tuch oder reiben Sie im Schläfenbereich ein. Ihre Schleimhäute reagieren auf die Dämpfe und schwellen langsam ab. Diese Hausmittel zielen überwiegend darauf ab, dass Ihre Nasenschleimhaut befeuchtet bleibt und Sie besser durchatmen können.

Hausmittel helfen bei Schnupfen

Wenn es sich bei Ihrer Erkrankung um eine gewöhnliche Erkältung handelt, können Ihnen auch Hausmittel Linderung verschaffen. Möchten Sie eine leichte Entzündung lindern, spülen Sie die Nase mit einer Salzlösung. Zum Spülen Ihrer Atemwege eignet sich die Meerwasserlösung, weil diese wertvolle Mineralien und Spurenelemente enthält, die Ihre Nase nicht nur reinigen, sondern auch pflegen und befeuchten.

Gewöhnlicher Schnupfen klingt meist rasch ab

Ist Ihr Schnupfen ein Symptom der Erkältung, wird er nach wenigen Tagen bereits deutlich abklingen und Sie kaum noch belästigen. Diese Zeit überstehen Sie, indem Sie viel trinken und gerade in der Nacht auf Nasensprays oder Lotionen mit ätherischen Ölen zurückgreifen. Beides hilft Ihnen, in einen erholsamen Schlaf zu fallen. Denn eines gilt sicher: Schlafen ist bei einer Erkältung immer noch die beste Medizin.

Entzündung der Nasennebenhöhlen

Eine regelmässige Spülung der Nase und der Nebenhöhlen mit Meerwasserlösungen macht Sinn, damit sich der Schnupfen nicht auf die Nasennebenhöhlen und Stirnhöhlen ausbreitet. Schwellen auch diese Schleimhäute an, entsteht ein unangenehmer Druckschmerz, der sich bis auf die Ohren auswirken kann. Tritt der Schnupfen häufiger auf oder leiden Sie immer wieder an Nasennebenhöhlenentzündungen, sollten Sie die Beschwerden von einem Facharzt abklären lassen, um sicherzustellen, dass keine ernsthafte Erkrankung dahintersteckt.