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Laufende Nase – was kann ich dagegen tun?

Dringen Bakterien in die Atemwege ein, wehrt sich der Körper gegen die Keime. Dies geschieht bei einer laufenden Nase in den Nebenhöhlen. Sie produzieren ein klares, meist wässriges Sekret, um Keime und Bakterien möglichst schnell aus den Schleimwegen zu entfernen. Bei einer Erkältung ist die laufende Nase oft ein erstes Anzeichen. Im Verlauf der Erkrankung schwellen die Schleimwege an, wodurch die Nase verstopft.

Hausmittel bei einer laufenden Nase

Tritt die laufende Nase als Vorbote einer Erkältung auf und wird nicht von Kopf- oder Ohrenschmerzen begleitet, können Sie gut zu Hausmitteln greifen. Unterstützen Sie den Heilungsprozess, indem Sie viel trinken oder Dampfbäder inhalieren. Die ätherischen Öle in den Bädern beruhigen die Schleimhäute und verhindern, dass diese anschwellen. Auch Nasensprays auf Basis von Meersalz und Spülungen mit Meerwasserlösung sind hilfreich. Sie reinigen und entfernen den Schleim. Die Mineralien und Spurenelemente des Meersalzes unterstützen zudem die Regeneration der Schleimhaut und das Durchatmen.

Wann Sie zum Arzt sollten

Sollten die Symptome nach wenigen Tagen nicht abklingen oder sich zunehmend verstärken, ist ein Arztbesuch ratsam. Eine laufende Nase könnte nämlich beispielsweise auch ein Zeichen einer allergischen Reaktion sein.

Die laufende Nase verstopft

Bei einer gewöhnlichen Erkältung ist die laufende Nase ein reines Signal, dass Sie schon frühzeitig auf die Erkältung hinweist. Ruhen Sie sich nun aus, so können Sie eventuell sogar der Erkältung vorbeugen. Kommt es zu dem grippalen Infekt, schwellen die Schleimhäute in der Nase an und produzieren bald ein dickflüssiges Sekret. Die Nase «verstopft» und nun können Sie nicht mehr befreit atmen. Sie leiden an Schnupfen, auf den wir in einem anderen Beitrag eingehen.