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Verstopfte Nase – was kann ich dagegen tun?

Nach der laufenden Nase kommt es meistens zu einer verstopften Nase. Das ist der normale Verlauf, wie er bei fast jeder Erkältung vorkommt. Die Ursache einer verstopften Nase sind die Schleimhäute. Diese schwellen an und sondern ein dickflüssiges Sekret ab. Beides führt dazu, dass Ihre Atemwege verstopfen, Sie also nicht mehr durch die Nase atmen können. Gegen diese verstopfte Nase, die lästig ist, am Ein- und Durchschlafen hindern kann und die Leistungsfähigkeit einschränkt, kann etwas unternommen werden.

Medikamente gegen verstopfte Nase

Bei verstopfter Nase können Schnupfensprays mit abschwellenden Wirkstoffen und Wirkstoffen, die den zähen Schleim verflüssigen, helfen. Zum Beispiel Schnupfensprays mit synthetischen Wirkstoffen wie Xylometazolin oder Oxymetazolin befreien die verstopfte Nase innert weniger Minuten.

Hausmittel bei verstopfter Nase

Viele der bei einer Erkältung wirkenden Hausmittel helfen automatisch bei einer verstopften Nase. Das liegt vor allem daran, dass sich die Mittel auf die Schleimhäute auswirken und die Beschwerden dort lindern. Die Nase verstopft zunehmend, da die Schleimhäute anschwellen und kein flüssiges Sekret mehr absondern. Stattdessen verfestigt sich das Sekret und wird zu einer schleimartigen Substanz. Diese kann nur noch schwer abfliessen, da durch die Schwellungen die Atemwege ohnehin verengt sind. Trinken Sie bereits viel Tee, unterstützen Sie Ihren Körper, mit der neuen Situation umzugehen. Entzündungshemmende Wirkstoffe in Kräutertees können sehr hilfreich sein. Doch gerade die Inhalation von ätherischen Ölen eignet sich hervorragend, um die Schleimhäute zu lösen und die Verstopfung zu lindern. Träufeln Sie einfach ein wenig Eukalyptusöl in eine Schüssel mit heissem Wasser und legen Sie ein Handtuch über den Kopf. Nun beugen Sie sich über die Schale und atmen für zehn Minuten die Dämpfe ein. Dieses Prinzip funktioniert auch mit einem Erkältungsbad. Dieses erwärmt zusätzlich Ihren gesamten Körper, sodass Sie die Viren ausschwitzen. Ebenso helfen Spülungen mit Meerwasser.

Wenn die verstopfte Nase Schmerzen bereitet

Dauern die Schwellungen der Atemwege länger an, können Kopfschmerzen auftreten. Die Nebenhöhlen sind in diesem Fall gleichfalls betroffen und Sie leiden unter dem sich aufbauenden Druck, da das Sekret nicht mehr abfliessen kann. Falls die Schmerzen stärker werden, lassen Sie sich von einer Fachperson beraten oder konsultieren Sie einen Arzt.

Wann Sie zum Arzt sollten

Einen Unterschied gibt es, wenn die verstopfte Nase nicht von einer Erkältung begleitet ist, sehr häufig auftritt oder sich nach 14 Tagen nicht bessert. Dann könnte die verstopfte Nase eine andere Ursache haben, teilweise verbergen sich beispielsweise Allergien hinter dem Symptom. Suchen Sie in diesen Fällen einen Arzt auf, der die Atemwege genauer untersucht.